In den letzten Jahren setzt sich die Organisation zunehmend mit den Folgen der neoliberalen Weltmarktpolitik und der Globalisierung auseinander, von denen viele Dörfer in Oaxaca direkt betroffen sind. So wird z.B. die heimische Produktion von Lebensmitteln durch industriell hergestellte Importe aus den USA verdrängt, was zu weiterer Landflucht führt. Besonders die indianischen Dörfer im Süden Mexikos, der reich an natürlichen Ressourcen ist, werden aktuell durch ein Großinvestitionsprogramm bedroht - den so genannten Plan-Puebla-Panama. Befürchtet wird z.B., dass durch die groß angelegte Ausbeutung von Bodenschätzen und durch den Aufbau von Billiglohn-Exportfabriken die sozialen Strukturen weiter zerrissen und kommunale Ländereien veräußert werden.