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¡Ni una más! Die Frauenmorde in Ciudad Juárez (Mexiko) stoppen!
Film-Vortrag mit Marisela Ortiz (Spanisch mit Übersetzung).
17.11.05, 20 Uhr, Umweltzentrum Dresden (S-Bhf. Mitte). Eintritt frei.

[03.11.05]

In Ciudad Juárez, einer mexikanischen Stadt an der Grenze zu den USA, wurden in den letzten 12 Jahren über 400 Frauen auf brutale Weise vergewaltigt und ermordet. Hinter den scheinbar mysteriösen Todesfällen verbirgt sich ein System von Frauenhass, wirtschaftlichen Interessen und Korruption. Bis heute ist noch kein einziger Fall glaubhaft aufgeklärt worden.

¡Ni una más! (Nicht eine Einzige mehr!) - lautet der Leitspruch, mit dem seit vielen Jahren MenschenrechtsaktivistInnen die Straflosigkeit in Ciudad Juárez öffentlich anprangern. Dem Protest haben sich inzwischen auch internationale Organisationen angeschlossen (u.a. UNO, Amnesty International).

Der FilmVortrag mit Marisela Ortiz von der Organisation „Nuestras Hijas de Regreso a Casa“ informiert über die Situation der betroffenen Frauen und ihrer Familien sowie über die Arbeit von Solidaritätsnetzwerken und die Auswirkungen des internationalen Drucks. Die Veranstaltung in Dresden findet im Rahmen einer Kampagne statt, die u.a. vom Ökumenischen Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V. aus München organisiert wird.

Wir laden alle interessierten Frauen und Männer herzlich ein! Die Veranstaltung ist kostenlos und wird vom Freistaat Sachsen gefördert. Spenden gehen an das neu entstehende Radioprojekt RadioFem in Ciudad Juárez.

VeranstalterInnen:


promovio e.V.


Akifra Aktionsgemeinschaft für Kinder- und Frauenrechte e.V.


ENS Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen e.V.

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