für die indianischen Menschenrechte in Oaxaca, Mexiko
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Menschenrechtsverteidiger berichten über Morddrohungen

[14.03.03]

Einen Monat nach den ersten Morddrohungen gegen den Rechtsanwalt Samuel Alfonso Castellanos Piñon und die ehrenamtliche Mitarbeiterin Beatriz Casas Arellanas erhielten die beiden Menschenrechtsverteidiger und Mitglieder der Gruppe „Aktion der Christen zur Abschaffung der Folter“ (ACAT) in Oaxaca diesen Montag erneut Morddrohungen. Sie verteidigen die Gefangenen, die im Fall „Agua Fría“ in Oaxaca des Mordes beschuldigt werden. Die Nationale Menschenrechtskommission (CNDH) hatte in ihrem Bericht über den Fall festgestellt, dass „die Festgenommenen unschuldig sind, dass es bei den Festnahmen und Anklagen zu Unregelmäßigkeiten und willkürlichen Handlungen gekommen ist.“ ACAT forderte die Regierung auf, die Drohungen durch die zuständigen Behörden untersuchen zu lassen und das Leben und die Integrität der Bedrohten zu schützen.

Übersetzung aus: „La Jornada“, Mexico-City, vom 02.04.2003, S. 51
(Artikel nur in der Print-Ausgabe)

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